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Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz wirkt: UM informiert im Landtag


(Foto: ZVSHK)

Umweltminister Franz Untersteller hat dem baden-württembergischen Landtag den Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Wärme-Gesetz vorgelegt. Der Bericht basiert auf einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung, die erstmals eine detaillierte Analyse der Wirkung des Gesetzes in Form der Novelle von 2015 ergibt.

 

„Der Bericht zeigt, dass das EWärmeG eine positive Wirkung entfaltet“, resümierte Umweltminister Franz Untersteller. Das Gesetz verbessere die CO2-Bilanz im Gebäudebereich und leiste so einen Beitrag zum Klimaschutz. „Die erhobenen Daten zeigen, dass im Wohngebäudebestand mehr als 220.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Dazu kommen die Einsparungen bei Nichtwohngebäuden mit gut 150.000 Tonnen pro Jahr.“

 

Alle Optionen, die das EWärmeG anbietet, um die Vorgabe zu erfüllen, werden von den Hauseigentümern genutzt. Bei Nichtwohngebäuden war der 2015 neu eingeführte Sanierungsfahrplan besonders gefragt (etwa 30 Prozent) gefolgt von der PV-Anlage (24 Prozent 2016 und 17 Prozent 2017). Bei Wohngebäuden wählten neben dem Einsatz von Holz und Pellets (20 Prozent 2016 und 23 Prozent 2017) und verschiedenen Dämmmaßnahmen (14 Prozent 2016 und 15 Prozent 2017) sehr viele Eigentümer eine Maßnahmenkombination (28 Prozent 2016 und 25 Prozent 2017), wobei die Kombination aus Sanierungsfahrplan und Biogas am beliebtesten war.

 

Der Erfahrungsbericht zeigt auch Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des EWärmeG auf, sieht aber keinen Anlass für grundlegende Änderungen. Überlegenswert seien aber beispielsweise kleinere Modifikationen an Erfüllungsoptionen. Auch Vorschläge, die Kenntnisse über des EWärmeG und seine Akzeptanz zu verbessern sowie den Vollzug zu optimieren, enthält der Bericht.

 

Informationen: https://um.baden-wuerttemberg.de