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Ist das noch Handwerk?


Heute in Japan, morgen in Kanada und nächste Woche vielleicht schon in Mexiko arbeiten. Männer, Frauen und Roboter als Kollegen haben. Menschen nicht unter die Erde bringen, sondern den Angehörigen Trost spenden. Internationalität, Diversität, Digitalisierung – „Ist das noch Handwerk?“ Diese Frage stellt das Handwerk auf Plakatmotiven und in TV-Werbespots, die aktuell deutschlandweit zu sehen sind, und liefert die Antwort gleich mit: Handwerk heute ist modern und zukunftsgewandt.

 

Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka, einer von fünf Kampagnenprotagonisten, hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert. Tischlermeisterin Johanna Röh war vier Jahre lang auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt die Osnabrückerin. Sie bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt – und eine ganze Branche zukunftsfest macht.

 

„Unsere Kampagnenbotschafter verdeutlichen beispielhaft, dass viele Handwerkerinnen und Handwerker mutig und unkonventionell sind, Neues ausprobieren und tradierte Werte neu interpretieren. Kurzum: Sie widersprechen gängigen Klischees“, sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

 

Informationen: www.handwerk.de