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    Seifriz-Preis 2020

    Handwerksbetriebe, die gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft ein innovatives Projekt umgesetzt haben, können sich jetzt für den erstmals im zweijährigen Turnus verliehenen Seifriz-Preis bewerben.

    Zur Teilnahme am Transferpreis Handwerk + Wissenschaft aufgerufen sind Tandems aus Handwerksbetrieben und Wissenschaftspartnern, die gemeinsam eine Innovation in den Bereichen Produkt, Verfahren oder Dienstleistung geschaffen haben.

    Ebenso können innovative Geschäftsmodelle, Strategien sowie unterschiedliche Formen der Betriebsorganisation und Betriebskultur prämiert werden. Die Projekte sollen zeigen, wie Wissenstransfer beispielhaft gelingen kann.

    Bewerbungen können spätestens bis zum 1. März 2020 eingereicht werden. Die Gewinnerteams erhalten Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Einen ersten Überblick verschafft der Flyer, der nachfolgend zum Download bereit steht.

    Informationen:
    www.seifriz-preis.de

Verschönern gut ? energetisch sanieren besser


Quelle: ZukunftAltbau

Quelle: ZukunftAltbau

Pro Jahr wechseln in Deutschland derzeit etwa 150.000 Ein- und Zweifamilienhäuser den Eigentümer. Anschließend sanieren rund drei Viertel der Käufer das erworbene Gebäude. Die Maßnahmen beschränken sich jedoch allzu oft auf Modernisierungen in Bad und Küche oder einen neuen Anstrich. Zusätzliche Verbesserungen bei Heizung, Lüftung und Dämmung werden seltener realisiert.

 

Die Folge: Der energetische Zustand bei einem Großteil der älteren Ein- und Zweifamilienhäuser ist schlecht. Rund 60 Prozent heizen nicht mit einem Brennwertkessel und haben keine Außendämmung. Ein Heizwärmebedarf über 160 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter ist die Regel. Wer solche Häuser kauft und nicht energetisch saniert, verpasst die Chance für wirtschaftlich sinnvolle Energiesparmaßnahmen und ein komfortableres Wohnklima für viele Jahre.

 

Das Gelegenheitsfenster zwischen Hauskauf und Einzug sollten Neueigentümer auf jeden Fall nutzen, sagt auch Gerhard Freier von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg. „Wenn ohnehin ein Gerüst für das Dach oder die Fassade steht, Handwerker im Haus sind und Dreck, Staub und Lärm nicht mehr zu vermeiden sind, lohnt sich oft auch mehr.“ Die Zusatzkosten seien in solchen Fällen niedriger und die Amortisation der energetischen Maßnahmen schneller. Qualifizierte Gebäudeenergieberater könnten wertvolle Hinweise geben, wie man am besten vorgeht.

 

Informationen: www.zukunftaltbau.de